17.08.2026:
Erleichterung ...
Mein jährliches Ritual: Wieder einmal auf der Insel sein. Aufatmen, zehn Grad weniger genießen. Das ist Föhr in diesem Sommer gegenüber dem südlichen Backofen.
Eigentlich hätte der Weg von Schwäbisch Gmünd über Nürnberg führen sollen. Die Überraschungen begannen auf Bahnsteig eins um 6:24 h. Die erste Verspätung wurde angezeigt. Als diese sich immer weiter erhöhte, ein Sprint zum personalbesetzten Schalter für neue Verbindungen und Reservierungen. Bereits vorher hatte ich dreimal die Verbindung ändern müssen. Jetzt die Ansage des DB-Mitarbeiters: "Hier habe ich Ihnen fünf Züge aufgeschrieben, nehmen Sie den, der kommt, das reicht allemal für den ICE nach Hamburg."
Stuttgart 21 sorgt für lange Wege. Allein bis zum Bahnsteig des ICE. Getoppt wurde das durch den 374 m langen Marsch am "langer ICE 772" bis Wagen 14 mit unseren Plätzen. In Hamburg fast pünktlich, rasend schneller Umstieg in die weit entfernte S-Bahn, in Pinneberg der vergleichsweise Kurzsprung in den IC, diesmal als Regionalzug bis Niebüll, dann der Spurt in die neg, die zur Fähre fährt.
Ausatmen bei sehr sommerliche Wärme und endlich auf die Fähre zur sehr viel kühleren Insel.
Unvergleichlicher Moment: Entschleunigung ab dem ersten Schritt.
Der Tag dauert 21 Minuten länger, die Nacht ist elf Minuten kürzer. Wunderschön, wenn die letzte Fähre Kurs auf Amrum nimmt wie oben.